www.dietreibballschule-runggaldier.de
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die Treibballschule, das Original von Bärbl Runggaldier

FEHLT IHNEN NOCH EINE IDEE FÜR WEIHNACHTEN???

 

Ab Mitte Dezember 2016 erscheinen die

3. überarbeitete und auf 140 Karten erweiterten neuen

TREIBBALL - IDEEN
 

Preis 35€ + Versand
bei Interesse bitte KONTAKFORMULAR,
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oder
über Amazon
ISBN 978-3-00-041390-2

Texte, Bilder und Formulare sind urheberrechtliches Eigentum von

Bärbl Runggaldier - die Treibballschule

und dürfen weder kopiert, noch anderweitig digital verwendet werden.
Bärbl Runggaldier
die Treibballschule
das Original

Treibball, was ist das???

Treibball, nach Bärbl Runggaldier, ist mehr als nur Bälle schubsen

Was ist Treibball?

Treibball,

„ Das ist der Sport für Hunde, der sie so aufputscht.“

„ Die Hunde bellen dabei so laut.“

„ Meine haben schon viele Bälle zerbissen, das wird mir zu teuer.“

„ Da gibt es ja so harte, unkaputtbare Plastikbälle und „ Running- Eggs“, die halten ewig.  Man kann sie in den Garten legen, der Hund beschäftigt sich selbst und ist danach super toll müde.“

„Treibball ist ganz gefährlich, da lernen die Hunde das Jagen.“

„ Bälle statt Schafe????“

„Treibball ist Sport, in dem der Hund 8 Bälle auf schnellstem Weg ins Tor bringen soll und dabei die Zeit gestoppt wird.“

NEIN, NEIN, NEIN,

so soll für mich Treibball niemals sein. Treibball ist eine sinnvolle Beschäftigung und nicht nur für Hütehunde geeignet. Es ist eine Ergänzung zu vielen anderen Hundebeschäftigungen und Hundesportarten, jedoch in Deutschland noch nicht sehr bekannt.

Ziel bei  Treibball ist es, Gymnastikbälle („Schafe“), die auf einem Spielfeld (Wiese) in beliebiger Anordnung ausgelegt sind, in Zusammenarbeit von Mensch und Hund in ein Tor (Gatter) zu bringen. Zielgerichtetes Treiben erreicht das Team, indem der Mensch Stimme und Handgesten einsetzt und der Hund auf diese Anweisungen achten muss.

Für Mensch und Hund bedeutet dies enge Zusammenarbeit, um das gemeinsame Ziel (alle Bälle ins Tor zu treiben) zu erreichen.

Es bedarf eines großen Geschicks, die exakt richtigen Signale für den Hund verständlich zu machen. Der Hund wiederum lernt, auf diese zu achten und besser zu hören. Dabei es ist die richtige Körperhaltung wichtig, wie zum Beispiel den Hund beim Kommando "sitz" nicht zu bedrängen oder auf Entfernung die korrekten Richtungssignale einzusetzen.

So heißt es für den Menschen sich zu konzentrieren, um die Kommandos und Aufgaben richtig zu übermitteln.

Dies soll sehr ruhig geschehen, ohne Hektik, ohne Schimpfen und Schreien, mit viel Spaß an der Arbeit und freundlicher Stimme.  Wir dürfen nicht vergessen, dass die Arbeit mit dem Hund weitgehend unsere Freizeit betrifft und die sollten wir mit viel Freude gemeinsam mit unserem vierpfotigen Freund verbringen!

Eine sinnvolle Arbeit - zu der ich Treibball zähle - ist für unsere Hunde nachvollziehbar, was aber auch bedeutet, dass wir sie ernst nehmen müssen, um von ihnen ernst genommen zu werden. Lassen wir Routine einkehren, wird uns der Hund schnell durchschauen und uns austricksen, indem er vorschnell und eigenmächtig handelt. Arbeiten wir jedoch bei Treibball für ihn völlig unberechenbar, mit wechselnden Anweisungskombinationen, wird unser Hund gespannt und motiviert auf unsere Signale warten und sie beachten. Dazu brauchen wir Menschen mit viel Fantasie und Disziplin, und schon bald haben wir einen Hund als Treibballer, der gerne mit uns arbeitet und nach Anweisung korrekt die Bälle ins Tor stupst........

Alika schiebt auf dem schnellsten Weg den Ball ins Tor

oder

............ den Futterbeutel bringt, sucht.
WICHTIG:
in meinen Seminaren darf auch geklickert oder mit Leckerli, Spieli, belohnt werden.
Ich selbst arbeite mit meinen Hunden mit Futterbeutel, was ich aber Niemanden aufzwingen würde, anstelle von Dummies können Sie selbstverständlich Ihre Belohnungsgegenstände verwenden.

 

Kombiniert man viele unterschiedliche Aktivitäten mit den Bällen, wird das Zuhören und Aufpassen deutlich geschult. So heißt es manchmal auch einfach nur "treib" (den Ball).  Liegt ein Ball auf dem Feld und daneben ein Futterbeutel, kann das Signal heißen "stopp" "bring" (den Beutel) und der Ball muss liegen bleiben, der Dummy wird gebracht.

 

GANZ KURZ

Futterbeutel - Bedeutung:

Nach getaner Arbeit (Treibball), besser gemeinsamer "Jagd", wird der Dummy (Ersatzbeute) vom Hund geholt, vom Menschen geöffnet, und der Hund darf seine ganze Tagesration Futter (in meinem Fall Fleisch, ich barfe) rausfressen, "die Jagd war erfolgreich".

Der natürliche Tagesablauf eines Hundes ist im Groben:

Jagen - fressen - schlafen = arbeiten - fressen - heimgehen, schlafen

 

Cleo wird zum Bringen des Futterbeutels / Dummy geschickt
Cleo hat den Dummy aufgenommen und.......
Cleo bringt mir schnell und freudig den Dummy

Natürlich kann man an Stelle des Dummys sich auch ein Spielzeug oder einen ausgestopften alten Socken bringen lassen. Wichtig ist jedoch, dass der Hundehalter Signale, Motivationsgegenstände oder Dinge verwendet, zu denen er selbst steht und von denen er überzeugt ist.

Fantasie kombiniert mit Ruhe ist das oberste Gebot. Lassen Sie den Hund nicht mit Zeitdruck und Stoppuhr den Bällen hinterher hetzen. Das bringt selbst den coolsten Hund außer Rand und Band und peitscht ihn auf. Gerade das ist niemals der Sinn meiner Treibballarbeit!

In der Ruhe  bei der Arbeit und der Unberechenbarkeit in Bezug auf die Aufgabenstellung liegt die Lösung für Treibball, die das Team zusammenschweißt. Kommunikation wird ganz groß geschrieben. Eine Beziehung, die wir mit unserem Hund erreichen wollen, schaffen wir nie durch Druck und Machtgehabe. Wir sprechen - miteinander- ein Esperanto zwischen zwei Lebewesen.

Wenn in einer menschlichen Beziehung nicht mehr gesprochen und diskutiert wird, sondern jeder nur für sich und seine eigenen Bedürfnisse lebt, ist die Beziehung aus dem Gleichgewicht, die Gemeinsamkeit reduziert. Genauso verhält es sich, wenn Hund und Halter nur nebeneinander herlaufen, der Hund sich selbst z.B. mit Schnüffeln beschäftigt oder alleine einem Hasen hinterher läuft, während der Mensch nebenher telefoniert oder sich unterhält.

Wir wollen und sollen mit unserem Hund ein Team sein, was nur funktioniert, wenn jeder seine Meinung äußern darf. So wird beim Treibball sofort diskutiert, sobald ein Futterbeutel mit ins Spiel kommt, da dieser für den Hund als Beute gilt, die zum "Überleben" wichtig ist. Es ist dann die Aufgabe des Menschen, den Hund davon zu überzeugen, dass erst der Ball ins Tor gebracht und  erst dann der Dummy geholt wird. Das schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit! Natürlich kann es sein, dass der Hund glaubt, er müsse nicht mit uns zusammen arbeiten und eine gewisse Lustlosigkeit zeigt. In diesem Fall sind Ruhepausen auch außerhalb des Treibplatzes notwendig, die jedoch nur als Gedankenpause gesehen werden sollte, nicht als Ausschluss von der Gemeinschaft.

Ausgesprochen wichtig ist es , dass jeder Hund die Chance bekommt, seine Treibballjagd nicht unter Konkurrenz eines anderen  Hundes, sondern nur mit seinem Menschen auszuüben.

 Treibball ist eine Art Jagd, die kontrolliert durch uns Menschen ausgeführt wird, jedoch ohne Endsequenz des "Tötens". Jagdgene bringt jeder Hund in unterschiedlicher Ausprägung mit. Es gibt es nichts Besseres, als gemeinsam kontrolliert jagen zu gehen, anstatt stundenlang auf einen Hund warten zu müssen, bis er freiwillig von "seiner Jagd" zurück kehrt.  Somit kann man einen "Jäger" zur kontrollierten Arbeit, kontrolliertem "Jagen" bringen.

Ich arbeite immer nur mit einem  Mensch-Hund-Team am Platz, zumindest bei den Anfängern, da das Treiben für Mensch wie Hund sehr viel Konzentration erfordert und der Hund anschließend Erholungspausen braucht.

Noch etwas zur Bestätigung bei der Arbeit: Da Treibball eine sehr ernsthafte Aufgabe für den Hund bedeutet, macht es für ihn wenig Sinn, diese ständig mit Leckerligaben zu unterbrechen. Ebenso wird die Distanzarbeit auch kaum effektiv sein, wenn wir den Hunden ständig in die Ohren clickern. Ein leises "fein", "klasse" oder " prima" mit freundlicher Stimme ermutigt den Hund, seine Arbeit zu vollenden. Danach besteht die Belohnung in einem Such- oder Hetzspiel mit dem Futterbeutel. Zum Schluss kann als Ende der "Jagd" die Mahlzeit des Tages gefüttert werden.

Vielen Menschen ist nicht bewusst, welche geistige und körperliche Leistung

der Hund bei Treibball abruft.

 

auch Welpen, ab 14. Woche, können schon Treibball ganz langsam und spielerisch lernen
zuhören, konzentrieren, abwarten können und Signal richtig ausführen

Treibball ist ein Abverlangen höchster Konzentration, da der Hund ständig auf die Anweisungen seines Menschen hören und entsprechend agieren soll. Auch eine Menge Geduld seitens des Hundes gehört dazu, da die Anweisungen des Menschen ständig wechseln. Es ist für den Hund kein eingelernter gleichmäßiger Ablauf der Arbeit zu erkennen: Der Mensch ist unberechenbar und da heißt es aufzupassen, um die richtige Arbeit erledigen zu können.

Ein Hund, der ständig bellt, kann die Signale von Frauchen / Herrchen nicht richtig wahrnehmen und verstehen. Deshalb ist auf ruhiges Arbeiten großer Wert zu legen.  Da so viel Konzentration nötig ist, sollten die Übungseinheiten zu Beginn kurz gehalten werden. Weniger ist mehr, denn auch Konzentrationsfähigkeit muss erst geschult werden.

Es gibt allerdings Hunde und Hunderassen, die "laut treiben". Auch das ist erlaubt. Jedoch muss unterschieden werden, ob der Hund ein "Treibbellen" hat, oder ein "forderndes  Motzen" gegenüber dem Menschen. Letzteres muss man unterbinden.

Die Art des Stupsens ist von Hund zu Hund unterschiedlich: Das Bild mit Machui zeigt wie sie mit offenem weitem Maul stupst, was jedoch vom Menschen kontrolliert werden muss (weil es vom Zubeißen nicht weit entfernt ist), jedoch die optimale Angriffsfläche und Kontrolle des Balles bietet.

 

Machui treibt mit offenen Maul, was für viele Fremde wie reinbeißen ausschaut
durch den durchsichtigen Ball sieht man Machui offenes Maul, dies erleichtert das Dirigieren des Balles
Alika stupst mit der Nase

Andere Hunde stupsen ganz fein mit der Nasenspitze, wieder andere mit dem Körper. Diese Techniken erarbeiten sich die Hunde selbst.

Meist sind die Hunde Befehlsempfänger. "Sitz, "platz", "aus", funktionieren wie am Schnürchen. Beim Treibball heißt es für den Hund, selbst Lösungen zu finden. Wie bring ich den Ball aus einer Ecke, wie hole ich einen Beutel oder ein Spieli/einen Dummy aus dem Bällemeer, welcher Ball soll jetzt gestupst werden usw.?

Bälle werden auch manchmal über die anderen gehebelt
zuhören und abwarten

Um das zu erreichen, sind wir Menschen natürlich auch gefordert, dem Hund sinnvolle und richtige Signale zu geben. Unser Hund hat Vertrauen, oder baut beständig Vertrauen zu uns auf. "Will to please" zeichnet unsere Hunde fast immer aus, sie werden so, wie wir Menschen sie biegen, sie Übungen, Grundgehorsam und Anstand lehren.

Treibball ist ein Miteinander, keine Einzelarbeit oder gar noch Gegeneinander! Das Team arbeitet gemeinsam eine sinnvolle Arbeit aus. Keiner soll für sich arbeiten, selbststimulierend auf den Ball gehen ist ein "No Go".

Es geht also für das Mensch - Hund -Team immer darum zu kommunizieren,

miteinander zu sprechen, zuzuhören, aufmerksam zu sein, zueinander zu schauen, mit wenigen Signalen effektiv zusammen zu arbeiten. Gerade das gemeinsame Tun, das Kooperieren, gemeinsam ein Ziel zu haben, ist es, was das Team Mensch - Hund

zusammenschweißt.

 

Auch beim Stupsen ist volle Konzentration verlangt
vom Tor aus auf die "Leine" hinter allen Bällen

Wichtig sind sie für das Richtungsweisen. Hierbei  sind sie der Mittelpunkt und Ausgangspunkt zum Schicken in alle vier Himmelsrichtungen, die mit "Nord", "Süd", "West", "Ost" oder "3","6","9", oder "12 Uhr" gekennzeichnet werden können.

Man benötigt sie auch, um dem Hund den Outrun (den Hund hinter den Bällen zu positionieren) zu erleichtern. Ein Signal hierfür wäre z.B. "Leine", "Spitze", "Top" oder "Start".

Ich selbst bevorzuge die Leine, nicht das Target, da ich diese immer und überall dabei habe und ich dadurch spontan auf einem Parkplatz oder im Wald an einer Wegkreuzung mit dem Hund das Richtungsweisen üben kann.

Anfangs reichen 2 Gymnastikbälle in der Größe zwischen 45 und 85cm, vorzugsweise 55cm oder 65cm für das Richtungsweisen "rechts" und "links". Sie werden im Handel in unterschiedlichen Qualitäten und Materialien angeboten.

Es gibt für ein Team nichts Schöneres, als etwas Sinnvolles, Artgerechtes zusammen  mit dem Hund an frischer Luft zu erleben.

Gemeinsam Erfolg zu haben, das macht aus Einzelgängern (Spaziergängern) ein zufriedenes Team. Treibball ist eine optimale und beziehungsorientierte Zusammenarbeit mit viel Spaß als Voraussetzung.

DIES SIND DIE DINGE, DIE TREIBBALL SO INTERESSANT UND SPANNEND MACHEN.

Treibball eignet sich für Hunde, unterschiedlichster Rassen und Größe, nicht nur für Hütehunde. Ab der 12. Woche bis ins hohe Alter können sogar Hunde mit Behinderungen diesen schönen Sport mit ihrem Menschen ausüben. Einzelne Aktivitäten können in Aufgabe und Tempo variiert und auf den jeweiligen Hund und seinen Menschen abgestimmt werden.

Treibball setzt sich aus vielen kleinen Übungen zusammen, die kombiniert werden können, wobei die richtige und professionelle Einführung eines erfahrenen und ausgebildeten Treibball-Trainers ausgesprochen wichtig ist, damit der Hund nicht Angst vor den großen Bällen bekommt oder aus Frust die "Schafe" zerbeißt.

 

WAS BENÖTIGT MAN UM TREIBBALL AUSFÜHREN ZU KÖNNEN?

Erste Hilfsmittel sind Leine oder Target. Sie geben Hilfestellung für einen festen Ausgangspunkt auf dem Treibballfeld.
Ich bevorzuge Leinen, da ich das Signal "Leine" = Ausgangspunkt für Richtungsweisen, überall üben kann und somit ins Leben einbaue, was natürlich abwechslungsreich und vielseitig für dne Hund ist und nciht zur Langeweile wird.

 

für aktive Hunde empfiehlt sich ein fester Ball
dieser Ball ist viel zu wenig aufgepumpt, da bleiben schon mal die Zähne stecken ;-(

Hier ein wichtiger Einwand als Treibball-Trainerin:

Bitte verwenden Sie niemals den Hartplastikball, den sogenannten Schweineball, oder das Running Egg und lassen Sie Ihren Hund nicht mit diesem Ballersatz unbeaufsichtigt! 

Die Folgen dieses Spiels sind fatal: Der Hund bekommt die harten Bälle nicht zu fassen, das Anstupsen mit der Nase ist schmerzhaft für ihn, sie flutschen ständig weg und der Hund baut Frust auf!

Außerdem kann sich der Hund deutlich über den Ball stellen, so Besitz anzeigen und gegebenenfalls auch den Ball gegenüber dem Menschen verteidigen.

So lernt der Hund, sich alleine zu beschäftigen - der Mensch wird nicht mehr beachtet, die Interaktion fehlt.

Auf Dauer entsteht ein gefährlicher Abrieb der Zähne, die nicht selten sogar ausgeschlagen werden.

Das "Tötenwollen" des Balles wird forciert.

Durch diese Art der eigenen Befriedigung gerät der Hormonhaushalt außer Kontrolle, da der Hund durch sein selbst stimulierendes Jagdverhalten einerseits enorme Glückgefühle empfinden kann, aber auch einen Adrenalinüberschuss produziert (Adrenalin= Stresshormon).

Kaputte "Schafe", kranke, gestresste, bellende und unkontrollierbare Hunde, die hauptsächlich nach außen orientiert sind und ihren Menschen ignorieren, das ist nicht Ziel unserer Arbeit.

Mit dem Ferkelball wird dem Hund etwas antrainiert, das wir ihm am "zarten Schaf" wieder abgewöhnen müssen!

Cleo verachtet den Schweineball

Weiter benötigen wir:

Eine gemähte gerade Wiese, die mit einem Zaun begrenzt werden kann. Mit einer Absperrung des Arbeitsfeldes können sich die Anfänger-Treibballer besser konzentrieren und es ist  ein große Arbeitserleichterung für den Hund. Außerdem werden Reize von außen abgeschirmt und stören nicht die Konzentration des Hundes

die Treibballfeld - Begrenzung sind aus Balkonsichtschutz (textil) mit Weidezaunstäben gesteckt

Als Zaun eignen sich Weidezaunstäbe aus dem Agrarhandel, die mit Balkonbespannungen verbunden werden.

Das Gatter wird durch ein Tor simuliert, das ebenso mit Weidezaunstäben und Balkonbespannung gesteckt wird.

Nicht zu vergessen sind Bestätigungsgegenstände oder -futter. Wir verwenden einen Futterbeutel, der nur zum Werfen gedacht ist und am Ende der "Arbeit" als Beuteersatz gilt, das heißt als Futterbestätigung. Während der Arbeit wird der Hund verbal oder durch einen Dummy,  der zum Abbau der Anspannung geworfen wird, bestätigt.

Außer dem Treiben auf das Tor gibt es interessante Varianten, die immer wieder Spaß und viel Abwechslung für das Team bringen.

Rally-Treibball, Treibball-Rally, ist ein genaues Üben und  Verfeinern des Treibballtrainings  mit meinen Treibball-Rally-Karten, die Karten werden als Parcour in verschiedener Reihenfolge, je nach Wissenstand des Teams aufgestellt, die sie dann konzentriert und genau abarbeiten. Hier empfehle ich die Vorlagen aus "die Treibball-Rally" von "die Treibballschule".

Bei Spaß-Treibball  muss nicht nur der Hund den Ball treiben, sondern auch der Mensch darf Aufgaben erledigen.

Wasser-Treibball ist nichts für Anfänger, es wichtig, dass der Mensch den Ball nicht einfach in ein Gewässer wirft und keinesfalls in ein fließendes, sondern mit großer Vorsicht dem Hund langsam beibringt, den Ball in kurzen Abständen auf den Menschen zuzutreiben. Es ist sehr anstrengend für die Hunde. Dabei ist eine Schwimmweste für den Hund zu raten.

Geräte-Treibball bedeutet zum Beispiel, den Ball über eine abgesicherte Brücke zu treiben oder auf eine Erhöhung zu schieben. Auch hierbei gibt es zahlreiche und unterschiedliche Möglichkeiten.

Treibball mit Dogdance vermischt ist etwas für die beschwingten Menschen und

Spaßtreibball-Turnier ist - wie der Name schon sagt, immer mit besonders viel Spaß verbunden, wenn z.B. auch der Mensch durch den Tunnel robben muss. Bei solchen Wettkämpfen  ist jedoch sehr auf Distanz zu anderen Hunden zu achten. Die Gefahr des Konkurrenzkampfes ist sehr groß. Anfangs werden nur kleine Aufgaben mit genügend Abstand zum 2. Team gearbeitet.

 

Die ersten Schritte in die spannende Treibballwelt

Die ersten Übungen werden zu Beginn an der Schleppleine mit einem Brustgeschirr ausgeführt. Sobald der Hund aufmerksam ist, kann die Leine weggelassen werden.

Wie ein Hütehund seine Schafe, soll auch unser Hund die Bälle mit Respekt behandeln. Da sie unser Eigentum sind, geht er nur mit uns gemeinsam an die Arbeit. Dazu laufen wir mit ihm gemeinsam durch die Bälle. Er darf sie nicht anstupsen, wir verhindern das notfalls durch ein Abbruch-Signal. So lernt der Hund zuerst die ruhig liegenden Bälle kennen.

In einem nächsten Schritt wird der Hund abgelegt und der Mensch arbeitet alleine. Nach und nach werden die Bälle langsam gerollt, indem sie unten am Boden mit dem Handrücken bewegt werden. Dabei wird der Ball niemals oben mit der Hand gerollt, denn der Hund lernt auch nach Vorbild und wird später selbst die Pfote zum Treiben  verwenden und damit Risse im Ball verursachen.

Für den Hund bedeutet es eine extreme Körperbeherrschung, wenn er liegen bleiben muss und Sie die Bälle schieben und rollen, dann zuerst leicht und später scharf mit dem Fuß kicken (natürlich niemals in Richtung des Hundes!). Es bedeutet für die meisten Hunde höchste Zurückhaltung, nicht dem Ball, der Beute, hinterher hetzen zu dürfen. Diese Impulskontrolle ist aber für Treibball eine wichtige Voraussetzung!

 

Der erste Ballkontakt.

Die Bälle müssen fest aufgepumpt sein, damit sie vom Hund leichter gestupst werden können. Der Rollwiderstand ist im prellen Zustand geringer und der Hund kann nicht so leicht in den Ball beißen.

Achten Sie auf ein langsames Kennenlernen der Bälle, da sie durch ihre Größe bedrohlich wirken können und auch jegliches Geräusch laute Resonanz bekommt!

Der Hund wird  an der Leine geführt, um seinen Umgang mit dem Ball kontrollieren zu können. Zeigt der Hund Interesse am Ball, wird ihm gezeigt (unten am Boden des Balles), wo er den Ball stupsen darf. Versucht Ihr Hund den Ball (das „Schaf“ ) zu töten, wird der erste Ansatz mit einem deutlichen Signal abgebrochen und eine kurze Unterbrechung folgt (Mensch setzt sich auf den Ball). Der Hund darf nie ohne Anweisung den Ball berühren!

Um das Anstupsen dem Hund besser erklären zu können und ihm die Angst vor dem Ball zu nehmen, wird beispielsweise ein Autoreifen zur Hilfe genommen. Unter dem Ball, der auf dem Reifen liegt, wird ein Dummy als Lockmittel versteckt. Hat der Hund den Ball weggestupst, hat er damit ein Erfolgserlebnis, wenn er den Beutel findet. Dadurch wird er motiviert, den Ball selbst zu bewegen.

 

Mit dem Fang wir der Ball weggestupst, weil der Futterbeutel erreicht werden will. Erstes (unbewusstes ) Stupsen!

Für den Großteil der Bilder bedanke ich mich bei der immer gedulgigen und feinäugigen
Fotografin Frau Uschi Schlicht

www.SchLichtspiel.de

Jeder Hund geht anders an die Bälle ran, der eine schüchtern, vorsichtig, ängstlich draufgängerisch, oder..............

....es passiert folgendes, oder war der Hund zu schnell und der Ball zu langsam????
und weiter wird getrieben

Anfangs wird der Hund nicht in der Lage sein, den Ball in eine bestimmte Richtung zu schieben. Um ihm die ersten Stupser zu erleichtern, kann mit Absperrungen eine Gasse aufgebaut werden, die einerseits die Richtung für den Ball vorgibt, andererseits dem Hund das Erfolgserlebnis bietet, den Ball gezielt bewegt zu haben.

Das Erlernen des gezielten Treibens, wird für Mensch und Hund eine Gratwanderung. Zum Einen muss dem Hund die Möglichkeiten gegeben werden, die Technik für sich zu erlernen, zum Anderen muss der Mensch den Hund steuern, damit er keinen Frust aufbaut, wenn zum Beispiel der Ball in einer Ecke stecken bleibt.

 

Gerade in diesem Stadium des gezielten Treibens werden die Geduld und das Einfühlungsvermögen des Menschen auf eine harte Probe gestellt.

In allen Lernphasen sollte unbedingt, wie auch bei jeder anderen Sportart, die Hilfe eines qualifizierten Trainers in Anspruch genommen werden. Dieser wird ein eventuelles Fehlverhalten des Hundes wie auch des Menschen frühzeitig erkennen und mit dem Team gemeinsam eine Lösung erarbeiten. Es muss immer gewährleistet sein, dass Treibball für Mensch und Hund mit möglichst stressfrei erlernt und mit Freude und Spaß ausgeführt werden kann.

Beherzigen Sie die zahlreichen Ideen und Vorschläge dieses Artikels, werden Sie mit Treibball eine vielseitige und  artgerechte Beschäftigung für Ihren Hund gefunden haben, an deren Ende Sie durch eine verstärkte Beziehung und Bindung zu Ihrem Hund belohnt werden.

Weiter, beziehungsweise zwischen den oben genannten Übungen arbeitet man mit klaren Anweisungen des Richtungsweisens weiter, das man erst mit kurzen Phasen erlernt und dann später mit immer längeren Strecken ausarbeitet. Darauf folgt das gezielte Arbeiten zum Tor. Weiteren Variationen sind keine Grenzen gesetzt.

Haben Sie Geduld. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Die langsame, ruhige Arbeit ist bei Treibball das A & O, kombiniert mit einem kompetenten Treibball-Trainer, der selbst mit seinem Hund die Bälle schiebt.

 

Über meine gesammelten

"Treibball-Ideen, 100 Karten - 1000 Möglichkeiten vom Anfänger bis zu Experten", können Sie unter
Treibball lernen mit  "die Treibball-Ideen" /  
"die Treibball-Rally" oben in der Leiste mehr erfahren.

die Treibball - Ideen, 100 Karten - 1000 Möglichkeiten, in deutscher Sprache
The Treibball-Ideas are available in English NOW!

"die Treibball-Rally"

"die Treibbal-Rally" sind DIN A 4 Karten, die mit genügend Abstand hintereinander aufgestellt und genau abgearbeitet werden. Das Einlaminieren emfehle ich.
"die Treibball - Rally" ist die ideale Ergänzung zu den "Treibball - Ideen" zum Lernen, Üben´und Verfeinern
es kann auch ruhig mal was schief gehen, dann probiert man es in aller Ruhe nochmal oder geht eine leichtere Übung an.

Hoffentlich konnte ich Ihre Neugierde wecken. Wenn Sie mehr erfahren wollen, bitte gerne.

Mein Buch "die Treibball - Ideen, 100 Karten - 1000 Möglichkeiten" hilft Jedem, der sich mit diesem Thema beschäftigen will, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, ruhig und in klaren Schritten Treibball zu lernen.

Zum Verfeinern und genaueren Arbeiten gibt es nun mein 2. Buch, Karten "die Treibball-Rally".
Beides können Sie über mich beziehen.

 

Oder,
wir treffen uns bei einem meiner Treibball-Seminare in ganz Deutschland, Österreich, Schweiz, Ungarn, in Ihrer Hundeschule, Hundeverein oder Gruppe. Meine Konditionen erhalten Sie auf Anfrage.

www.dietreibballschule-runggaldier.de

Bärbl Runggaldier,

zertifizierte Treibballtrainerin für Anfänger und Fortgeschrittene,

Sachkundenachweis nach § 11 vom Veterinäramt Bamberg geprüft,

Autorin und Inhaberin von „die Treibballschule“

 

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